Der Hauseigentümerverband Nidwalden (HEV Nidwalden) unterstützt die Haltung des Regierungsrates zum Postulat betreffend die bessere Nutzung des bestehenden Wohnraums. Der Verband begrüsst, dass der Regierungsrat die Schaffung einer staatlichen Vermittlungs- und Tauschplattform für Wohnraum ablehnt und stattdessen auf marktwirtschaftliche Lösungen sowie die Förderung zusätzlicher Wohnangebote setzt.
Der HEV Nidwalden anerkennt die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Bezahlbarer Wohnraum ist insbesondere für Familien und junge Menschen eine Herausforderung. Gleichzeitig ist für den Verband klar, dass Wohnraummangel nicht durch zusätzliche staatliche Eingriffe gelöst werden kann.
Der HEV Nidwalden anerkennt die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Bezahlbarer Wohnraum ist insbesondere für Familien und junge Menschen eine Herausforderung. Gleichzeitig ist für den Verband klar, dass Wohnraummangel nicht durch zusätzliche staatliche Eingriffe gelöst werden kann.
Wohnentscheide sind persönliche Entscheidungen. Ob jemand in seinem Eigenheim oder in seiner Wohnung verbleibt, hängt von individuellen Lebensumständen, familiären Bedürfnissen, finanziellen Überlegungen und emotionalen Bindungen ab. Staatliche Lenkungsinstrumente greifen hier in Bereiche ein, die in der Verantwortung der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Mieterinnen und Mieter liegen.
Der HEV Nidwalden teilt die Einschätzung des Regierungsrates, dass bereits heute zahlreiche private Plattformen und Angebote für Wohnungswechsel, Vermietungen und Immobilientransaktionen bestehen. Eine zusätzliche staatliche Plattform würde bestehende Angebote konkurrenzieren, ohne einen nachweisbaren Mehrwert zu schaffen. Gleichzeitig entstünden neue Kosten und zusätzlicher Verwaltungsaufwand.
«Die Frage ist nicht, wie der Staat Wohnungswechsel organisieren kann. Die entscheidende Frage lautet, wie wir mehr Wohnraum schaffen. Dafür braucht es schnellere Verfahren, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen und Respekt vor dem Eigentum. Eine staatliche Wohnungstauschbörse löst keinen einzigen Quadratmeter Wohnraummangel.», sagt Emanuel Käch, Präsident des HEV Nidwalden.
Aus Sicht des HEV Nidwalden müssen die politischen Anstrengungen auf die Angebotsseite fokussieren. Zusätzlicher Wohnraum entsteht durch die Mobilisierung von Bauland, eine gezielte Verdichtung an geeigneten Standorten, effiziente Bewilligungsverfahren und verlässliche Rahmenbedingungen für private Investitionen.
Der Verband warnt davor, angesichts der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt immer neue staatliche Instrumente zu schaffen. Langfristig führen marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine starke Eigentumsgarantie zu mehr Wohnraum und einer nachhaltigen Entlastung des Wohnungsmarktes.
Für Rückfragen
Emanuel Käch
Präsident HEV Nidwalden
HEV Nidwalden
Der HEV Nidwalden setzt sich für den Schutz des privaten Eigentums, verlässliche Rahmenbedingungen und eine ausgewogene Wohnpolitik ein. Der Verband vertritt die Interessen von Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern im Kanton Nidwalden und engagiert sich für nachhaltige und marktwirtschaftliche Lösungen im Wohnungswesen.
